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Flash Mob auf weißRussisch
Zeitschrift Umělec
Jahrgang 2006, 3
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Flash Mob auf weißRussisch

Zeitschrift Umělec 2006/3

01.03.2006

Alena Boika | action | en cs de

Flash Mob ist eine künstlerische Massenerscheinung, die im Jahre 2003 wie eine fröhliche und unsinnige Welle Amerika, Europa und die gesamte Erdkugel überflutet hatte. Auf letzterer gibt es auch das nicht allzu große, glückliche Land Weißrussland, das dank des “letzten Diktators” Lukaschenko und einem gescheiterten Revolutionsversuch im März 2006 inzwischen etwas bekannter geworden ist. Hier nun – in Weißrussland – trat eine relativ neue Richtung des Flash Mob in Erscheinung: der politische Flash Mob.


Anstelle eines Vorwortes

...Ein gewöhnlicher Tag im November 2003. Es ist grau und kalt. Der Oktober-Platz, am Null-Kilometer-Punkt (der zentralste Punkt in Minsk, wo im März 2006 der vergebliche Versuch einer Revolution stattfand).

14:45 Uhr
Ein Freund: Die hatten mir gesagt, dass mehr Leute kommen würden. Aber offensichtlich sind wir die Einzigen. Die da drüben warten anscheinend auch.
Ich: Also, ich sehe schwarz – sogar wenn wir alle, die auf dem Platz sind, zusammenbringen, ist das nicht gerade viel.
14:55 Uhr.
Ich: Es ist soweit. Ah, dort stehen welche mit Handys.
Gerade als wir uns nähern, gehen einige Menschen auseinander, ohne Notiz von uns zu nehmen.
Ich: Nein, das sind nicht unsere Agenten...
Ein Freund: Mist, anscheinend sind wir nur zu dritt...
Ich: Hast du auf deinem Handy die Hymne der UdSSR? Ich habe sie nicht drauf, ich werde irgendwas anderes in der Art versuchen.
Ein Freund: Jetzt sehen wir ganz schön blöd aus. Lasst uns trotzdem anfangen.
...Einige Minuten und 2,5 UdSSR-Hymnen später machen wir uns auf den Weg zum Zentrálnyj (ein Supermarkt – der zweitzentralste Ort in Minsk – von dort aus versorgte man während der nicht stattfindenden Revolution die Aufständischen mit Nahrungsmitteln).
Der Freund: Jetzt weißt du, wie Flash Mob nicht sein darf.
Ich: Wer hat dir eigentlich gesagt, dass hier irgendwas los sein soll?
Der Freund: Ein Schulfreund hatte mich angerufen, dass da irgend so ein Flash stattfinden wird: Komm um 15:00 Uhr mit deinem Handy und spiele die Hymne der UdSSR ab. Allerdings ist bis auf uns und noch einen Idioten niemand gekommen. Und den Regeln nach müssten es so um die 50 Personen sein, besser gleich 500, die gleichzeitig denselben Quatsch machen.

Eine allgemeine Geschichte des Flash Mob
Flash Mob – das ist auf den ersten Blick eine spontan entstehende Menschenmenge, die sich aus einander unbekannten Menschen zusammensetzt, die dieselbe Handlung über einen Zeitraum von 2-4 Minuten hinweg synchron ausführen. Die Menschen kennen einander in der Regel nicht, und das Szenario hat keinen erkennbaren Zweck. Nachdem diese Menschenmenge dann ebenso schnell wieder verschwunden ist, wird der Betrachter im Zustand völliger Befremdung hinsichtlich des Gesehenen zurückgelassen. Der erste Flash Mob fand in New York im Juni 2003 statt. Damals kamen einige hundert Leute in einen schicken Möbelladen, holten ihre Handys heraus und telefonierten, sie gingen zum nächsten Sofa, sagten: “Wow! Das ist ja vielleicht ein Sofa!” – und verließen den Ort. Schon bald darauf verbreitete sich eine Serie von ähnlichen Veranstaltungen über die ganze Welt.
Einige Beispiele:
– Rom. Rund 300 Menschen gehen in einen Buchladen und fragen nach einem Buch, das gar nicht existiert.
– New York. In der Halle eines Hotels in Manhattan stehen 250 Menschen und applaudieren.
– Berlin. Rund 200 Menschen versammeln sich im Umkreis der Botschaft der USA, um dort Sektflaschen zu öffnen.
– Odessa. In einem Supermarkt nimmt sich jeder der Teilnehmer eine Brezel, sie stellen sich alle an derselben Kasse an, beißen in die Brezel und sagen “YES”.
– Ebenda. Exakt um 17:05 Uhr legt eine schwarz gekleidete Menschenmenge zu Füßen von Ronald McDonald feierlich Blumen nieder.
– Denver. 400 Menschen rennen durch ein Gebäude. Im obersten Stockwerk schreien sie “ping!” und im untersten “pong!”.

Die Organisatoren des ersten Flash Mob, Mark und James, erzählten, dass alles an der Universität seinen Anfang genommen hatte, wo die Mathematik-Vorlesungen sie schrecklich langweilten. Einmal verabredeten sie mit Freunden, ihren Professor mit den Worten “Guten Tag, Mister Henry!” zu begrüßen – dabei hieß er Tom. Der arme Kerl verließ bald darauf die Universität, die Freunde aber arbeiteten weiter daran, unsinnige Massenaktionen zu erfinden.
Im Laufe der Entwicklung wurde der Begriff “Flash Mob” dann in einem immer weiter gefassten Sinne verstanden. In verschiedenen Ländern nahmen die Erscheinungsformen ein unterschiedliches nationales Kolorit an, es wurden verschiedene Benachrichtigungsverfahren eingesetzt, die Aktionen hatten entweder ausschließlich Unterhaltungscharakter oder aber sie waren künstlerisch oder sozial motiviert usw. Der Begriff des “Flash Mob” wurde allerdings inzwischen durch die Interessen von Massenmedien, politischer Kräfte und der Werbewirtschaft verwässert – heute schmückt sich so manche ungewöhnliche Massenaktion gerne mit der trendigen Bezeichnung “Flash Mob”.

Die Geschichte des weißrussischen Flash Mob
Am 24. August 2003 fand in Minsk der erste weißrussische Flash Mob statt. Um Punkt drei Uhr applaudierten rund 100 Menschen, die beim Haupteingang zum Komarovskij-Markt zusammengekommen waren, der dort befindliche Eisenstatue einer alten Frau, die Sonnenblumenkerne verkauft. (Der Komarovskij-Markt ist ebenfalls ein zentraler Treffpunkt in Minsk. Um die eiserne Lady herum sitzen für gewöhnlich echte alte Frauen und verkaufen echte Sonnenblumenkerne). Nach 15 Sekunden stürmischen Beifalls wurden zu den Füßen der Statue Chupa-Chups-Lollis als Präsente abgelegt.
Einige Tage danach wurde in Grodno, der westlichsten und lebendigsten Stadt in Weißrussland, der zweite Flash Mob durchgeführt. Die 25 Teilnehmer erhielten die folgenden Anweisungen:
„Synchronisiert eure Uhren! Ihr müsst euch unbedingt am 29. August um Punkt 16:00 Uhr beim Eingang des Warenhauses Neman einfinden. Ihr müsst zwei Bleistifte, Füller oder Filzschreiber bei euch haben. Zu dem angegebenen Zeitpunkt nehmt ihr jeweils einen Stift in jede Hand, streckt sie nach vorn und bildet ein X mit ihnen. In dieser Pose müsst ihr eine Minute lang stehen bleiben, wobei ihr die ganze Zeit über ein ernstes Gesicht macht. Um 16:01 Uhr verlasst ihr ruhig den Platz. Auf die Frage “Was macht Ihr denn hier?” antwortet ihr am besten: “Ich warte auf meinen Bruder”.
Die darauf folgenden Flash Mobs unterschieden sich prinzipiell nicht von den oben beschriebenen: Zum Beispiel versammelten sich Menschen auf dem Bahnhof in Grodno, und zu der vereinbarten Uhrzeit begannen ihre Wecker zu klingeln. Auf dieses Signal hin holten sie Kefir aus der Tasche und begannen ihn zu trinken. Diese Handlung sollte eine Minute dauern, weshalb man bedächtig trinken musste und sich nicht beeilen durfte (Grodno, Flash Mob Marienkäfer). Beim Flash Mob Wir wollen glauben (Grodno, 10.10.2003) starrte eine Menschenmenge in den Himmel und wartete auf Aliens.
Die Informationen über geplante Aktionen werden auf geheimen, aber effektiven Wegen verbreitet: SMS, Internet-Foren, ICQ. 2003 wurden über diese Kanäle Einige Regeln für die Teilnehmer veröffentlicht:

– Zur Vermeidung von Provokationen und auch unnötiger Anwesenheit von Schaulustigen, Journalisten sowie Angehörigen der Miliz teilt die Information über einen Flash Mob nur denjenigen mit, denen ihr vertraut.
– Es lohnt sich nicht zu kommen, wenn ihr aus irgendwelchen Gründen nicht alle Bedingungen erfüllen könnt, wenn ihr zum Beispiel ein hysterisches Lachen während des Flash Mob nicht zurückhalten könnt, oder wenn ihr sonstige abweichende Absichten habt. Prägt euch alle Anweisungen gut ein, kommt nicht zu spät, und das Wichtigste ist: keinerlei eigenmächtiges Vorgehen!
– Unterhaltet euch nicht mit den anderen “Mobbern", auch dann nicht, wenn es eure Freunde sind. Nicht einmal dann, wenn ihr sie schon seit fünf Jahren nicht gesehen habt.
– Solltet ihr zu stark alkoholisiert sein, kommt nicht.
– Für den Fall der Fälle führt euren Ausweis mit.
– Vergesst nicht, dass der Flash Mob weder mit Politik noch mit Werbung etwas zu tun hat, man darf ihn nicht in eine Werbeveranstaltung oder in eine politische Aktion verwandeln.
– Vergesst nicht, dass es beim Flash Mob keine Organisatoren gibt, deshalb seid ihr für rechtswidrige Handlungen, die ihr während des Flash Mob begeht, selbst verantwortlich. Für rechtswidrige Handlungen, die ihr nicht während des Flash Mob begeht, seid ihr ebenfalls selbst verantwortlich.

Ein ganz andere Geschichte: die Gegenwart
Einige Jahre sind inzwischen vergangen. Das stürmisch entbrannte Interesse am Flash Mob war, so schien es, vor dem Hintergrund anderer Sorgen im Land friedlich verstummt. Aber ganz unerwartet wurde nach der gescheiterten Märzrevolution des Jahres 2006 das Thema wieder diskutiert. Politisch gefärbte Flash Mobs kamen auf, ebenso wie die Tendenz, beliebige kleinere politische Aktionen als “Flash Mob” zu bezeichnen – wie zum Beispiel die Gedenkkerzen für die politischen Gefangenen, die – gegen den Willen des Regimes – am 16. eines jeden Monats angezündet werden.
Beliebte Elemente zeitgenössischer Flash Mobs sind unter anderem das Anbringen von Bändchen (blaue oder weiß-rot-weiße Bändchen an Bäumen, Säulen oder anderen Objekten), das fahren bzw. fliegen lassen von Papierschiffchen und -flugzeugen und das Lesen der unabhängigen Presse. Und nun das originellste Beispiel: Junge Frauen mit grellrotem Lippenstift küssen ein Bettlaken solange, bis die Kussmünder einen roten Streifen in der Mitte ergeben (die weißrussische Nationalflagge ist weiß-rot-weiß!). Es liegt auf der Hand, dass an solchen Aktionen eine möglichst große Anzahl von Menschen teilnehmen muss. Aber... nach dem Flash Mob, der im März von den Behörden durchgeführt wurde und der bezeichnenderweise durchaus erfolgreich verlief – wie soll das glücken?!
Also versammeln sich die Gegner von Alexander Lukaschenko unerwartet an einem zuvor festgelegten Ort und tun gemeinsam irgendetwas Seltsames – am Rande des Erlaubten, versteht sich. Beispielsweise studieren sie aufmerksam den Text der Verfassung der Republik Weißrussland, der am Denkmal von Felix Dzerschinskij steht. Oder sie lesen den Mitgliedern des lukaschenkotreuen Schriftstellerverbandes laut Verse auf Weißrussisch vor. Oder sie bringen neben dem Plakat Tag der Einigkeit der Völker von Russland und Belarus Luftballons zum Platzen, um anzudeuten, dass nach der Beendigung der Lieferung von russischem Gas zu Vorzugspreisen die weißrussische Ökonomie zerplatzen könnte.
Formal betrachtet verletzen die Teilnehmer dieser Aktionen keinerlei Gesetz, deshalb konnten die Hüter der weißrussischen Rechtsordnung lange Zeit keine Entscheidung darüber treffen, wie sie mit ihnen umgehen sollten. Schließlich beschloss man, so vorzugehen wie immer: Alle festnehmen und dann herausfinden, wer schuldig ist und weshalb. So wurden beispielsweise am 1. Juni in Brest Jugendliche festgenommen, die zum Zeichen der Solidarität mit den politischen Gefangenen am Boden saßen und schweigend die Bibel lasen. Sie wurden vor Gericht gebracht, die Anklage lautete “nicht erlaubte religiöse Versammlung”.
Es gab auch einen extra Flash-Mob-Versuch, um die Reaktion der Ordnungshüter zu testen. Die auf dem Oktober-Platz in Zentrum von Minsk versammelten Flash Mobber begannen, gierig Eiscreme zu essen. Diese Aktion hatte keinerlei ideologischen Inhalt – doch bereits nach ein paar Minuten fand sich die Mehrzahl dieser Eis-Gourmets in der nächsten Polizeidienststelle wieder.

Und noch ein politisch motivierter Flash Mob...
Nachdem der Staatspräsident einige Tage lang nicht auf den Fernsehbildschirmen in Erscheinung getreten war, erschienen fröhliche “Mobber” auf dem Bahnhofsplatz, angetan mit silbernen Hörnern und Sternchen. Auf die Fragen verwunderter Passanten antworteten sie, dass sie auf ihrem Planeten eine so ideale Gesellschaft wie die in Weißrussland aufbauen wollten, und dass sie den Präsidenten suchten, um ihn zu fragen, wie das geht.
Und was macht die Gesellschaft? Die Gesellschaft gibt sich mit dem leidlichen Wohlstand zufrieden. An Flash Mobs zeigt man lediglich insofern Interesse, wenn es an staatlichen Feiertagen umsonst Essen und Alkohol gibt. Vor dem Hintergrund dieser epischen Bilder sehen 15, 20 oder sogar 50 Mobber bedauernswert aus. Was bleibt von den Träumen dieser unkonventionellen Aktivisten? Nur die Bräute, die regelmäßig den Penis des Engels am Denkmal für die Opfer des Afghanistankrieges reiben, sowie das Bedauern darüber, dass die ideologische Maschinerie und ihre Produkte unvergleichlich ausdrucksstärker sind als eine künstlerisch untalentierte Revolution. Jetzt wissen wir alle, wie Flash Mobs aussehen – nicht aber, wie genau die Revolution aussehen könnte.









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